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150 Jahre Rudolf Steiner

Kongress: 1.-3. Oktober 2011 - Berlin
ANTHROPOSOPHIE IN ENTWICKLUNG
1861 • 1925 • 2011

Eine Erweiterung von
Anthropologie, Wissenschaft, Kunst, Praxis

„Als linke Hasen rennen wir uns nach den sozialistischen Träumen die Hacken ab, und wenn wir wo hinkommen, steht da oft ein anthroposophischer Igel und sagt: ‚Ätsch, ich bin schon da: hier ist ein klassenloses Krankenhaus, dort eine Genossenschaftsbank, da sind selbstverwaltete Schulen, Verlage, alternative Heil- und Therapie-einrichtungen, biodynamische Landwirtschaftsbetriebe und anderes.‘

Wo die heutige Linke mit lautem Getöse relativ wenig erreicht, schaffen die Anthroposophen im Stillen viel.“

(Joseph Huber in: Kursbuch 1979/ 55, S. 139)

Ob Waldorfschul-Wachsfarben, Weleda-Heilmittel, Demeter-Tomaten und GLS-Mikrokredite – immer mehr Menschen, die bewusst leben wollen, schicken ihre Kinder auf die Waldorfschule, lassen sich vom anthroposophischen Arzt behandeln, konsumieren vollwertige Bioprodukte und bevorzugen einen ethischen Umgang mit Geld. Denn gegenüber den Krisensymptomen materialistischen Mainstreams – dem fremdbestimmten Leistungs- und Notendruck, der drohenden Abschaffung homöopathischer Heilmittel, der voranschreitenden Expansion genmanipulierten Saatgutes und der Wertvernichtung durch heuschreckenartige Hedgefonds – eröffnen diese Berufsbereiche Alternativen spiritueller Lebensformen. Doch wussten Sie, dass diese angenehmen Lifestyleprodukte und alternativen Lebensbereiche alle aus einer Quelle schöpfen: der Anthroposophie Rudolf Steiners?
Die Anthroposophie ist mittlerweile mit ihren Lifestyleprodukten längst im Alltagsleben der Kunst und Praxis angekommen, jedoch noch nicht mit ihren Lehrinhalten im Allgemeinbewusstsein des Menschenbildes und der Wissenschaftkultur. Dies verwundert und mag mitunter an sektiererischer Selbstverschließung wie stigmatisierender Fremdausschließung liegen. Doch entgegen zahlreicher Geheimgesellschaften, die das Geheimwissen zu Machtmissbrauch und Manipulation der wenigen gegenüber den vielen vor der Öffentlichkeit geheim halten, hat es sich die Anthroposophie zur Aufgabe gesetzt, eben dieses Geheimwissen zu veröffentlichen. Jeder Mensch, der danach fragt und sucht, soll die Möglichkeit haben, wie in der irdischen so auch in der geistigen Welt kundig, mündig und fähig zu werden!
In diesem Aufklärungssinne lädt Sie das Arbeitszentrum Berlin der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland anlässlich Rudolf Steiners 150. Geburtstagsjahres dazu ein, die Anthroposophie auf einem Kongress mit einführenden Vorträgen und vertiefenden Seminaren durch die Tore ihrer Praxisfelder kennenzulernen.
Rahel Uhlenhoff

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